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Verdienen die Topmanager, was sie verdienen?
"Jahrzehntelang galten eherne Regeln etwa der Art, dass der Chef nicht mehr verdienen sollte als das 20fache eines mittleren Angestellten. Heute jedoch liegt der Faktor mitunter beim 40-, 60- oder gar 100fachen. Umso mehr stellt sich die Frage: Sind die Spitzengehälter durch Leistung gedeckt? Stehen die Bezüge des Vorstands, wie es das Aktiengesetz fordert, "in einem angemessenen Verhältnis zu seinen Aufgaben und zur Lage der Gesellschaft?" (Zitat aus Manager-Magazin v. 12.09.2002)
"Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren,und sagten, dieser Lohn sei nicht gerecht." (Nach Matthäus 20,1-16)
Fühlen Sie sich "gerecht" entlohnt bzw. bezahlt?
(eine Umfrage)
Wie verhält es sich mit dem Blick nach Draußen? Im internationalen Vergleich? Gibt es überhaupt "leistungsgerechte" bzw. auch der Ertragslage "angemessene" Gehaltsrelationen, die von den betroffenen Stelleninhabern und den Entscheidungsträgern in den Unternehmen aller Größenordnungen gleichermaßen akzeptiert werden?

Woran können Sie erkennen, daß die Gehaltsrelationen in Ihrem Betrieb nicht stimmig sind?
Symptome sind z.B. - Neid, Eifersucht und Störung der Zusammenarbeit; Cliquenkämpfe; Interesselosigkeit; Unwillen Verantwortung zu übernehmen; Schwierigkeiten im Anwerben und Halten fähiger junger Arbeitskräfte; hohe Fluktuation unter Leitenden und dem Führungsnachwuchs!
Die permanente Diskussion um angemessene Relationen der Führungskräfte-bezüge und ihrer unterstellten Mitarbeiter bleibt also ständig im Focus der Öffentlichkeit.
Im Gehaltstarifvertrag für Redakteure und Redakteurinnen an Tageszeitungen zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. und dem Deutschen Journalisten-Verband e.V. sowie der ver.di, heißt es in § 2(Tarifsätze) unter Abschnitt VI (Gehälter nach freier Vereinbarung) Zitat:
"Die Gehälter der Ressortleiter/Ressortleiterin von selbstständigen Zeitungen sowie Gehälter der Chefs/Chefinnen vom Dienst, der stellvertretenden Chefredakteure und Chefredakteurinnen müssen angemessen über den Gehaltssätzen der Ziffer V b bzw. V bb dieses Tarifvertrages liegen und sind frei zu vereinbaren. Im Falle von Änderungen der Tarifgehälter ist die Angemessenheit der frei zu vereinbarenden Gehälter in Relation zu den Gehaltssätzen der Ziffer V b bzw. V bb zu überprüfen."
Die Gehaltsstudien der Vergangenheit haben ergeben, daß die Unternehmensgröße immer noch der stärkste Bestimmungsfaktor für die effektive Gehaltshöhe ist. Wieviel sollen dann z.B. Manager von sog. KUM- Unternehmen verdienen? Und wieviel dann ihre direkt unterstellten Mitarbeiter? Wieviel sollen dann, in den von dem/der InhaberIn geführten Firmen, die mitarbeitenden Familienangehörigen im Management erhalten? Was zahlen die Wettbewerber? Wie bindet man die wichtigsten Know-How- und Leistungsträger langfristig an sein Unternehmen und erzeugt ein Betriebsklima, das von Fairness, Offenheit und vertrauensvoller Teamarbeit geprägt ist?
Die Gestaltung der Gehaltsstrukturen für Führungskräfte ist deshalb eine betriebspolitische Aufgabe, die eine Fülle von Detail-Informationen erfordert, um eine fundierte Verhandlungsbasis auf allen Ebenen zu erreichen.
Denn letztlich orientieren sich die effektiven Gehaltshöhen und deren relativen Verhältnisse zueinander an folgenden zwei Aspekten. Das ist:
1. die wirtschaftliche Bedeutung einer Management-Aufgabe für den einzelnen Betrieb bzw. für die jeweilige Zielsetzung des Unternehmens (Stellenwert = sach-,organisations-und ergebnissorientiert) und
2. die relative Seltenheit, in der sog. Know-How bzw. Leistungsträger am Arbeitsmarkt zur Erfüllung dieser Aufgabe u. Ziele vorhanden sind! (Marktwert = wissens-,erfahrungs- und leistungsorientiert)
Wie Albert Einstein schon sagte: „Die meisten Grundideen der Wissenschaft sind einfach und lassen sich in der Regel in einer für jedermann verständlichen Sprache wiedergeben.“
Die Einflußfaktoren auf das Gehaltsniveau finden Sie hier:Arbeitsamt-Online!
Ein sehr leistungsfähiges Web-Database-System wird es mir ermöglichen, Sie an dieser Stelle stets besonders aktuell mit Gehalts-Informationen des Top-Managements von Firmen aller Größenordnungen auf dem Laufenden zu halten.
Der Schwerpunkt dieser Präsenz wird ausschließlich auf der interaktiven Gehaltsstruktur-Analyse des Top-Managements in einzelnen Branchenzweigen liegen.
Es handelt sich bei diesem Datenbank-Informationsdienst auf gar keinen Fall um eine sog. "repräsentative Gehaltsumfrage"! Denn jeder einzelne Datensatz hat einen individuellen Informationswert als Orientierungsgrundlage für die eigene Einschätzung. Zum Einen hinsichtlich der Überprüfung der eigenen Bezüge im Vergleich zu den Bezügen der Berufskollegen und zum Anderen im Blick auf die unterstellten Mitarbeiter in dem für alle Teilnehmer betreffenden Branchenzweig.
Das Harvard-Konzept
Der Klassiker der Verhandlungstechnik
Kurzbeschreibung: Zitat:Amazon.de
"Seit mehr als 20 Jahren gilt die unter dem Namen Harvard-Konzept bekannt gewordene Methode des sachbezogenen Verhandelns als die wirksamste aller Verhandlungstechniken: Statt um bereits vorher festgelegte Positionen zu rangeln, bemühen sich die Partner um einen fairen Interessenausgleich, der beiden Seiten das bestmögliche Ergebnis bringt."
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